Bei der Letzten Meile ganz vorn

Dänisches Design und Know-how für die Letzte Meile ist seit 2016 auch in Berlin im Einsatz. Foto: EWII
Dänisches Design und Know-how für die Letzte Meile ist seit 2016 auch in Berlin im Einsatz. Foto: EWII

"Keine Angst vor dem Diesel-Aus"

Im Rahmen der diesjährigen iKEP | KEP-together (15./16. Sept. in Berlin) zeigten junge Start-ups wie URBAN CARGO, wie schon heute emissionsfreie Stadt-Logistik wirtschaftlich betrieben werden kann. 

Beispiel Deutsche Post | DHL: bis zu 960 kg Zuladung beim Streetscooter Work L. Foto: W. Beecken
Beispiel Deutsche Post | DHL: bis zu 960 kg Zuladung beim Streetscooter Work L. Foto: W. Beecken

Robert Thyssen, first mile-Geschäftsführer, brachte in einem 30-min. Workshop-Slot am Freitagvormittag Praxis-Beispiele unter dem Motto "Keine Angst vor dem Diesel-Aus"

first mile auf der iKEP | KEP-together (v.l.n.r.): W. Beecken, F. Fuchs (München), R. Thyssen. Foto: Youn-Du Bae
first mile auf der iKEP | KEP-together (v.l.n.r.): W. Beecken, F. Fuchs (München), R. Thyssen. Foto: Youn-Du Bae

E-Vans im TCO-Vergleich

Am 21. Juni fand die Abschlusskonferenz zum EU-Projekt FREVUE (Freight Electric Vehicles in Urban Europe) in London statt. In 8 europ. Städten wurde der Einsatz von E-Lieferfahrzeugen untersucht. Zu den untersuchten Firmen zählen u.a. bring, SEUR/DPD, TNT und UPS. Projektstart war im März 2013. Die gewonnenen Daten umfassen insgesamt 757.000 gefahrene km. 

E-Vans: betriebswirtschaftlich durchaus attraktiv. Foto: W.B.
E-Vans: betriebswirtschaftlich durchaus attraktiv. Foto: W.B.

Die e-Fahrzeuge wurden in 3 Gruppen unterteilt: A) kleine Lieferfahrzeuge (> 3,5 t), B) Fahrzeuge mittlerer Größe (3,5 - 7,5 t) und C) große Lkws (> 7,5 t). In einem kleinen Ausstellungsbereich wurden aktuelle E-Modelle präsentiert. Mehr

Last-Mile-Studie für die Stadt Hamburg

Ende April war Abgabe eines rund 170-seitigen Last-Mile-Gutachtens.

Status Quo der City-Logistik in Hamburg wurde ausführlich von den Gutachtern beleuchtet. Foto: Felix Fuchs
Status Quo der City-Logistik in Hamburg wurde ausführlich von den Gutachtern beleuchtet. Foto: Felix Fuchs

Ein Konsortium aus HSBA Hamburg School of Business Administration, HTC und first mile hatte im Sommer 2016 den Zuschlag der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation zur Durchführung eines City-Logistik-Gutachtens erhalten.

 

Ziel der Studie war es, auf Basis der Erkenntnisse aus dem UPS-Projekt "Container als Micro-Hub" Strategien aufzuzeigen, die zur Weiterentwicklung der Zustelllogistik in Hamburg führen können. Mehr



Ganzheitliches Zustell-Konzept

Prototyp im Test

Foto: Youn-Du Bae
Foto: Youn-Du Bae

Der MOVR von RYTLE - noch als Prototyp - im Live-Test von Wolfgang Beecken auf der diesjährigen iKEP | KEP-together in Berlin. Das junge Start-up aus Bremen bietet "integrierte Logistiklösung für die letzte Meile". 

Innovative Stadt-Logistik

Cargo-Bikes zum Testen

Besondere Aufmerksamkeit auf der VELOHamburg im Mai 2017 erfuhren die diversen Cargo-Bike-Modelle, die auch im Fahrbetrieb getestet werden konnten. Vertreten waren u.a. die Lastenrad-Anbieter Urban Arrow, Radkutsche, XYZ CARGO, CIT-CAR, Riese & Müller und der Onlinehändler MYCARGOBIKE. 

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Food Delivery

Umkämpfter Food-Delivery-Markt

Foodora-Kurier in Hamburg, Foto: W.B.
Foodora-Kurier in Hamburg, Foto: W.B.

Foodora startete 2014 und kämpft seither mit Deliveroo um Marktanteile in großen deutschen Städten wie Berlin, Frankfurt, Köln, Hamburg und München. Das junge Unternehmen und die Plattformen Lieferheld.de und Pizza.de gehören zur Start-Up-Schmiede Rocket Internet, dem nach eigenen Angaben „weltgrößten Food-Network“. 

Dass das Essen-Bestellen per App immer beliebter wird, zeigen z. B. Zahlen der niederländischen Lieferando-Mutter Takeaway.com. Für das 4. Quartal 2016 meldete das Unternehmen 5,3 Mill. digitale Bestellungen. Doch Branchenkenner vermuten laut Berliner Zeitung, dass dabei (noch) kein Geld verdient wird. Die Personalaufwendungen machten das Ausliefern der Mahlzeiten so kostenintensiv, obwohl die Essenszusteller nach Angaben der Gewerkschaft Verdi in der Regel weniger als das Tarifgehalt verdienen – ein Stundenlohn von neun Euro sei üblich.